Bikepark

Auszug PZ News 02.04.2026

 

„Deutsche Initiative Mountainbike“ möchte Bikepark in Engelsbrand noch in diesem Jahr wieder eröffnen

 

Engelsbrand. Seit November 2024 ist der Bikepark in Engelsbrand wegen erheblicher Mängel gesperrt. Hürden gab es zuletzt bei der Suche nach Verantwortlichen, die sich um die Wartung kümmern. Hoffnung schenkt der Verein „Deutsche Initiative Mountainbike“ (DIMB), der sich eine Betreuung vorstellen kann (die PZ berichtete). In der jüngsten Ratssitzung hat nun Wolfgang Jörlitschka, Sprecher der Interessensgruppe Nordschwarzwald, das Konzept vorgestellt. Deutlich wird: Freiwillige Helfer aus dem Ort sind trotzdem erwünscht, allein für engmaschigere Kontrollgänge der Trails.

Manfred Kleile, erster stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Engelsbrand, spricht am Mittwochabend vom Bikepark als Vorzeigeprojekt. Er leitet die Ratssitzung für den nicht anwesenden Bürgermeister Thomas Keller. Das Areal müsse auf Vordermann gebracht werden, so Kleile. Umso dankbarer sei man, dass es von der DIMB die Bereitschaft für Patenschaften gebe. Jörlitschka, selbst langjähriger Mountainbiker, verweist auf die notwendige Betreuungsvereinbarung zwischen Gemeinde und Verein. Engelsbrand bleibt laut dieser Träger und Betreiber des Bikeparks. Vereinsmitglieder von DIMB übernehmen als Trailpaten die Betreuung. Gemäß Jörlitschka soll in einem gewissen Rhythmus die Strecke durch die feste Arbeitsgruppe kontrolliert und Schäden beseitigt werden. Aber: Man hoffe auf weitere Freiwillige, etwa Jugendliche, die sich in das Projekt einbringen. Dokumentiert werden alle Maßnahmen über eine App, die von der Gemeinde einsehbar sind.

Rechte und Pflichten klären

Grundsätzlich sei der Bikepark für alle unentgeltlich zu befahren. Auch zu den Zeiten, in denen Kurse angeboten werden. Voraussetzung sei immer die ordnungsgemäße Nutzung. Wie zuvor solle es festgelegte Öffnungszeiten geben. Überlegt werde zudem, eine Nutzungseinschränkung im Winter einzurichten, um größere Schäden zu vermeiden.

„Wann kann der Bikepark wieder öffnen?“, stellt Jonas Probst (CDU) die Frage aller Fragen. „In diesem Jahr auf jeden Fall“, ist Jörlitschka optimistisch. Er hoffe, dass sich die Kids spätestens in den Sommerferien wieder dort tummeln können. Die – nach den ersten Reparaturen von Freiwilligen im Frühjahr 2025 – offenen Maßnahmen seien überschaubar. „Es sieht nur wild und unaufgeräumt aus“, beschwichtigt er. Ein Fachberater werde sich noch einen genauen Überblick verschaffen, dann sehe man weiter.

Gemeinderat Alexander Mekyska (Lebenswertes Engelsbrand) erinnert an das Thema Haftpflicht, das unbedingt zu klären sei. „Was muss die Gemeinde tun?“, möchte Joachim Butz (CDU) ganz allgemein wissen. Jörlitschka spricht von der Ergänzung eventuell fehlender Schilder. Andreas Herb, Hauptamtsleiter der Gemeinde Engelsbrand, zählt weitere Anschaffungen auf. Zum Beispiel ein Wasserfass, um die Bahnen zu modellieren und einen Container für verfaulte Holzteile sowie Erde, um die Strecken zu gestalten.

Das Gremium zeigt sich erfreut über die Entwicklung des Bikeparks. Einstimmig stimmen sie der Betreuungsvereinbarung zu.

 

 


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