2015


Hüttenwanderung im Montafon vom 31. Juli bis 02. August 2015

 

Eine stattliche Wandergruppe mit 8 Kindern im Alter von 10 bis 15 Jahren gingen auch in diesem Jahr erneut auf Wandertour auf den Höhenwegen des Montafon im Vorarlberg (Österreich).

Nach einer angenehmen Anreise über die Autobahn in Richtung Bodensee und durch den Pfändertunnel, erreichten wir am späten Vormittag den Parkplatz am Ende des „Brandner Tales“.

Der erste Aufstieg an diesem Tag führte uns bei Super-Sonnenschein auch gleich über den anspruchsvollen „Bösen-Tritt-Steig“ zum wunderschön gelegenen Stausee „Lünersee“  auf 1970 Meter Höhe. Und somit waren auch schon die ersten 400 Höhenmeter bei hochsommerlichen Temperaturen geschafft !

Weiter nach oben ging es durch die Lünerkrinne (2155 m), vorbei am Gipsköpfle , wo man von dort auch endlich unser 1. Tagesziel erspähen konnte: die Heinrich-Hüter-Hütte (1766 m), am Fuße der „Zimba“, dem sogenannten „Matterhorn des Vorarlberges“.

Nach einer verdienten Stärkung am Abend mit einem zünftigen „Bergsteigeressen“, entschied man sich fürs „Chillen“ im Matratzenlager, oder einigen Kletterrouten an der innen liegenden Kletterwand der Hütte. Doch um 22 Uhr war Hüttenruhe für alle angesagt.  Keiner hat gequasselt, niemand hat geschnarcht, ich hab prima geschlafen – Fa. Ohropax sei Dank! : )

Am 2. Tag wurde die Aussicht durch tiefhängende Wolken und Regen stark getrübt, was aber die Laune unserer Wanderer nicht zu stören schien. Die anstrengende Tour durch schwieriges Gelände,  rutschigen Untergrund und vielen Höhenmetern wurden durch lustige und spannende Unterhaltungen gut gemeistert. Über das Hätaberger Joch (2154 m) gings dann um die Geisspitze herum zur 2. Alpenvereinshütte: die Lindauer Hütte (1744 m) am Fuße der Drei Türme (ein herrliches Klettergebiet im Rätikon).

Nach gründlichem Schuheputzen hatte man es sich schnell im großen Schlafraum gemütlich eingerichtet und nach einem herzhaften Abendessen mit „Kaiserschmarren“ oder „Germködel“waren die Strapazen des Tages schnell vergessen. Noch eine Runde „Uno“ und „Mäxle“ und dann war auch hier Hüttenruhe angesagt (mehr oder weniger!).

Der 3. und letzte Tag begann erneut mit leichtem Nieseln und so ließen wir wehmütig unsere warme Hütte zurück. Wir begaben uns auf den „Rätikon-Höhenweg Nord“. Der Pfad war echt gut ausgetreten, hinauf zum Öfapaß  (2291 m) , wo sich die Wolken zu lichten begannen und man eine Rutschpartie auf Schneefeldern wagen konnte.  Und dann kam – nach einer Mittagessen-Pause im Stehen ein besonderes „Schmankerl“. Ganz kurz vorher war eine Herde mit 400  Kühen über den höchsten Punkt am Verajoch (2330 m) auf eine neue Weide getrieben worden. Der nun breite Weg war nicht zu übersehen, vermischt mit ein wenig „Weideglätte“  hat das ein prima Untergrund ergeben!! Aber ab dort oben gings dann nur noch   bergab, bis vor uns erneut der türkisblaue „Lünersee“ auftauchte und so mancher bei prima Sonnenschein zu einer Baderunde eingetaucht ist.  So haben wir den See schließlich ganz umrundet und dann - „wie, wir müssen da runter laufen – wo parken die Autos?????  

Abgesehen von vielen Blasenpflastern und vertauschten Hosenbeinen, durchnässten Schuhen und ein bisschen Sonnenbrand gibt es keine „Schäden“  zu beklagen.

„Schee wars wieder“ – bis nächstes Jahr dann – Grüße von Susanne + Brigitte


Metzgerei Kübler

Unter  dem Programmpunkt“ Wursteln und Brutzeln  beim Metzger“, wurden gleich zwei Altersgruppen von knapp 20 Kindern im Alter von 6 -14 Jahren, ein Einblick in die traditionell und zugleich moderne Handwerkskunst und Produktion bei der Metzgerei Kübler im OT Engelsbrand gewährt. Es wurde von und mit den Kindern produziert  Maultaschen, Fleischkäse, Lyonerle, Bratwurstschnecken sowie Rostbratwürstle und Cevapcicci die später sogleich auch als wohlschmeckendes Grillgut herhalten mussten. Außerdem durfte jeder noch ein Probiererle der selbstgemachten Ware in Form einer kleinen Vespertüte  mit nach Hause nehmen und den Eltern von einem Erlebnisreichen Vormittag berichten.


Engelsbrander Märchenstube

 

Beim Ferienprogramm “führte” uns der Weg von der Engelsbrander Märchenstube in einen Märchengarten, wo uns eine Gruppe Feen mit einem Feenlied begrüßte. Dann hörten wir von dem kleinen Volk in Irland und lernten ihr Lieblingsspiel , “Feenkönig” kennen. Das hat nicht nur dem Kleinen Volk sondern auch den Menschenkindern großen Spaß gemacht.

Danach erfuhren wir, wie eine Feenkönigin bei der Erschaffung der Geige ihre Finger im Spiel hatte. Nach den Märchen ging es kreativ weiter mit Feenbildern aus Märchenwolle. Zum Schluss haben sich alle noch mit einem Feenmahl gestärkt, Und dann war es auch schon wieder Zeit den Märchengarten zu verlassen. Alle waren der Meinung die Zeit ist märchenhaft schnell vergangen.


Kinderferienprogramm im Atelier io

Auch in diesem Sommer waren die Malkurse im Atelier io gut besucht.

Es wurde konzentriert und kreativ gearbeitet; dabei entstanden sehr schöne Sonnenblumenbilder.

Die jüngeren Teilnehmer haben mit Wasserfarben gemalt, die älteren nutzten Wachs- und Wasserfarben in einer Knittertechnik. Duch anschließendes Bügeln entstand der Eindruck von Batik. Die Arbeit ging so zügig voran, dass noch ein zweites Motiv angefertigt werden konnte.

Ich würde mich freuen, Euch in einem meiner Malkurse wiederzusehen.


Radtouren rund um Engelsbrand

 

Viele radbegeisterte Kinder aus den drei Teilorten erkundeten in 14 abendlichen Radrunden die nähere Umgebung unseres schönen Heimatorts. Wir besuchten Nachbarorte, Wildgehege oder Bunker- und Stolleneingänge und rasteten an stillen Wald-Hütten, -Seen oder –Spielplätzen. Fast unbemerkt wurden so die 13 bis 20 km abgespult und die zwei bis vier Begleitpersonen mussten nur manchmal den Hilfsmotor spielen. Gibt’s das Angebot auch im nächsten Jahr wieder? – Ja, selbstverständlich!


Gebirgstour vor der Haustür

Das Grösseltal bot allen 21 Teilnehmern eine Vielfalt an Herausforderungen. Weil das Bachbett des Engelbachs ausgetrocknet war, wurden im
Grösselsee die Füße gebadet. Dann begann der Aufstieg entlang der neuen Abwasserleitung. Der Einstieg ins Bachbett erforderte eine kleine Abseilübung. Dann ging es stetig bergauf; über mannshohe Felsen und unter umgestürzten Bäumen hindurch; durch ausgewaschene Bachwindungen und enge Straßenunterquerungen. Wasserstollen wurden betreten – und wegen absoluter Dunkelheit wieder verlassen.  Zuletzt konnte sich im Pfarrgarten jeder sein Vesper selber backen – Stockbrot mit Nutella. Da hieß es dann von manchem „Grösseltal – wir kommen wieder.